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Bayreuther Hell Flasche Glas
Das Bayreuther Hell. Foto: was-mit-bier.de

Bayreuther Hell im Test: Die maximale Erfrischung

Die fränkischen Brauer haben es einfach drauf: Das Helle aus Bayreuth ist ein Bier, das Spaß macht. Gut gekühlt sorgt das „Bayreuther Hell“ für maximale Erfrischung. Und das ist nur einer der Gründe, warum wir dieses Bier so liebgewonnen haben.

Gehen Sie mal nördlich des Weißwurst-Äquators in einen Getränkemarkt und fragen Sie nach einem Kasten Bayreuther Hell. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass niemand versteht, wovon Sie reden. Lassen Sie sich aber nicht entmutigen, bleiben Sie am Ball – es wird sich lohnen! Bayreuth kann nämlich weitaus mehr, als die Wagner-Festspiele auszurichten. Bier brauen, zum Beispiel, das kann man in der fränkischen Stadt auch sehr gut.

Retro-Look und Zitrus-Aromen

Alle Sorten der 1857 gegründeten Bayreuther Bierbrauerei AG strahlen mit ihrer sepiagetonten Etikett-Gestaltung einen hübschen Retro-Look aus. Ist das Behältnis erst einmal geöffnet und das Bier im Glas, dann macht das Helle seinem Namen alle Ehre: das klare Blonde ist von sehr intensiver, gold-gelber Farbe. Der feinporige Schaum ist fest, schneeweiß und voll. Es dauert, bis er zerfällt. Bis zuletzt hält sich ein tapferer Schaumrest auf dem Bier.

Schon beim Schnuppern machen sich erfrischende Zitrusnoten bemerkbar. Dann der erste Schluck: Ja, tatsächlich, das Zitrus-Aroma ist deutlich zu erkennen. Augenblicklich folgt die Erkenntnis: Das Bayreuther Hell schmeckt richtig gut! Also schnell einen zweiten Schluck. Insgesamt ist dieses Helle während des gesamten Trink-Erlebnisses ausgesprochen ausgewogen, mild und schlank bei gleichzeitig angenehm dezenter Hopfennote. Die Rezenz ist im positiven Sinne atemberaubend – frisch und lebendig. Leicht sprudelnde Kohlensäure kitzelt an Zunge und Gaumen. Säure und Bitterkeit sind gering ausgeprägt. Im Nachtrunk melden sich etwas schüchterne Bitteraromen und ein angenehm trockenes Echo. Die Süffigkeit ist schlicht und ergreifend – genial.

Fazit: Mit Bayreuther Hell macht man nichts falsch

Mit dem Bayreuther Hell macht man nie etwas falsch. Es passt einfach zu jeder Gelegenheit. Gut gekühlt ist es ein Garant für maximale Erfrischung. Unter freiem Himmel, an einem heißen Sommertag ein eiskaltes Bayreuther Hell genießen – traumhaft! Nimmt man es eine Weile vor dem Verzehr aus der Kühlung, kann das hochgradig süffige Bayreuther Hell obendrein zeigen, dass es mit einem komplexen Aromenspiel und einer begeisternden Zitrusnote punktet.

Bayreuther Hell

Bewertung

Optik:
Geruch:
Geschmack:
Preis-Leistung:
Süffigkeit (gesamt):

Bier-Steckbrief

Name: Bayreuther Hell
Brauerei: Bayreuther Bierbrauerei AG
Alkoholgehalt: 4,9%
Herkunft: Bayreuth (Bayern)
Biersorte: Helles
Zutaten: Wasser
Gerstenmalz
Hopfen
Stammwürze: k.A.
Bittereinheiten: k.A.
Gärung: untergärig
Farbe: Gold-Gelb
Geschmack: ausgewogen, mild und schlank
Preis: ca. 1 bis 1,50 Euro (0,5 l Flasche)

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Der Autor - Tobias Appelt

Geboren in einem Jahr, in dem es eine sensationelle Hopfenernte gab: 1982. Dann aufgewachsen und irgendwann ins biertaugliche Alter gekommen. Seitdem immer auf der Suche nach ausgefallenen Spezialitäten. Der Meinung, dass Bier flüssiges Kulturgut ist - und daher leidenschaftlicher Fan.

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