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Crew Republic Foundation 11 IPA Glas Flasche
Das Foundation 11 von Crew Republic aus München. Foto: was-mit-bier.de

Crew Republic Foundation 11 im Test: Craft-Klassiker

Jede Geschichte hat einen Anfang. Und im Fall von Crew Republic ist das sicherlich das „Foundation 11 – Pale Ale“. Es war das erste Bier, das die Jungs aus München im großen Stil gebraut haben. Wir haben es für Euch getestet.

Schaut man sich an, was die Jungs von Crew Republic da in ein paar Jahren auf die Beine gestellt haben, sieht man ein durchaus beeindruckendes Bild. Mario Hanel und Timm Schnigula erzählen nämlich eine klassische Start-Up-Geschichte: 2011 in einem Münchener Hinterhof das Brauen angefangen, die Jobs gekündigt, gegen Zweifel angekämpft, den Glauben an die eigene Idee bewahrt – und in der Folge den Braumarkt ordentlich aufgemischt. Die Flaschen mit dem Firmenlogo, bei dem der Hopfen mit einer Handgranate zusammenwächst, knallen überall in die Regale. Bundesweit sind sie erhältlich. Acht verschiedene Biere hat Crew Republic inzwischen im Sortiment. Und mit dem „Foundation 11 – Pale Ale“ fing alles an.

Sattes Hopfenaroma

Ist das naturbienenhonig-gelbe, leicht getrübte „Foundation 11 – Pale Ale“ erst einmal ins Glas geflossen, bildet sich rasch eine hübsche Schaumkrone aus. Zunächst dicht und feinporig, dann rasch etwas gröber und luftiger. Der Geruch schwebt angenehm aus dem Glasrund empor: sanft-malzig, herb-hopfig, (stachel- und blau-)beerig, ja, fruchtig kitzelt es die Nase. Dann der erste Schluck – und das Hopfenaroma knallt voll durch. Wow! Da hat wirklich jemand Händchen bewiesen bei der Auswahl der Rohstoffe. Hinzu kommen ein ausgewogener Grad an Kohlensäuresprudligkeit und eine ordentliche Bitterkeit.

Fazit: Tipp für Craft-Beer-Einsteiger

Das 5,6 Prozent starke „Foundation 11 – Pale Ale“ hat das Zeug, sich dauerhaft als Klassiker zu etablieren. Erste Preise hat es bereits eingeheimst. Es ist halt ein Bier, das Spaß macht. Eines, das häufiger einen Platz im heimischen Kühlschrank finden wird. Im Gesamtbild ist es deutlich runder, unkomplizierter und entspannter als manche Kumpanen aus der Crew-Republik, etwa das „Drunken Sailor“. Für Craft-Beer-Einsteiger, die sich nicht gleich an der Spitze der Abgefahrenheits-Bierskala versuchen wollen, ist das „Foundation 11“ eine sehr gute Wahl. Die ist es natürlich auch für alle, die einfach nur ein echt gut gemachtes Bier trinken wollen.

Crew Republic Foundation 11

Bewertung

Optik:
Geruch:
Geschmack:
Preis-Leistung:
Süffigkeit:

Bier-Steckbrief

Name: Foundation 11
Brauerei: Crew Republic
Alkoholgehalt: 5,6 %
Herkunft: München / Unterschleißheim  (Bayern)
Biersorte: German Pale Ale
Zutaten: Wasser
Gerstenmalz
Hopfen (Tradition, Mosaic, Citra, Cascade)
Hefe
Malz (Pilsener, Münchner, Karamellmalz)
Stammwürze: 13° Plato
Bittereinheiten: 40 IBU
Gärung: obergärig
Farbe: bienenhonig-gelb
Geschmack: malzig, hopfig, beerig
Preis: ca. 1,50 Euro (0,33 l Flasche)

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Der Autor - Tobias Appelt

Geboren in einem Jahr, in dem es eine sensationelle Hopfenernte gab: 1982. Dann aufgewachsen und irgendwann ins biertaugliche Alter gekommen. Seitdem immer auf der Suche nach ausgefallenen Spezialitäten. Der Meinung, dass Bier flüssiges Kulturgut ist - und daher leidenschaftlicher Fan.

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