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Axel (links) und Thomas Stauder stellen das helle Vollbier "Bierchen" vor. Foto: Tobias Appelt
Axel (links) und Thomas Stauder stellen das helle Vollbier "Bierchen" vor. Foto: Tobias Appelt

Stauder stellt neues Bierchen vor

Die Brauerei Stauder hatte angekündigt, ein neues Bier ins Sortiment zu nehmen. Seitdem wurde im Ruhrgebiet wild spekuliert. Was hat sich der Familienbetrieb im Essener Norden wohl ausgedacht? Am Montagabend hat Stauder dann sein neues Bier vorgestellt:  Es ist helles Vollbier mit Namen „Bierchen“.

Bis auf den letzten Platz belegt war der Schankraum. Direkt seit der ersten Ankündigung der Brauerei, dass ein neues Bier vorgestellt werde, war das Interesse an der Veranstaltung enorm. In Sozialen Netzen wie Facebook kursierte tagelang das Bild einer Bierflasche, die mit einem roten Tuch abgedeckt war. „Der Countdown läuft“, schrieb die Brauerei, „Montagabend gibt es die Weltpremiere!“. Und seitdem wurde munter geteilt, geliked und kommentiert. Vorab sickerte aber bereits der Name und was sich dahinter verbirgt durch.

Zeigen, was Stauder drauf hat

Dass das Interesse und die Neugier so groß waren, das kannte Stauder bereits. Schon im vergangen Jahr, in dem Stauder seinen 150. Geburtstag feierte, brachte die Brauerei ein neues Bier heraus. „Jacob“ ist sein Name, und es wurde nach dem Sohn des Gründers der Brauerei und dem Ur-Ur-Großvater der beiden heutigen Brauereichefs benannt. „Es hat viele Liebhaber gefunden“, sagt Axel Stauder. Und die „tolle Resonanz“ war dann auch der Grund, direkt ein weiteres neues Bier zu kreieren. „Wir haben richtig Lust bekommen, zu zeigen, was wir in Sachen Braukunst drauf haben“, so Axel Stauder.

Stauders „Bierchen“: ein frisches, zitroniges Sommerbier

Das neue "Bierchen" von Stauder ist ein helles Vollbier. Foto: Tobias Appelt
Das neue „Bierchen“ von Stauder ist ein helles Vollbier. Foto: Tobias Appelt

Bei der Weltpremiere ihres neuen „Bierchens“ wollte Stauder nun aber eine andere Dramaturgie als 2017 bei „Jacob“. Der wurde nämlich schon vor der offiziellen Präsentation an den Handel ausgeliefert und landete in den Regalen der Getränkemärkte zum Kauf. Das war dieses Mal anders: Die rund 150 Gäste im Schankraum der Brauerei waren tatsächlich die ersten, die das „Bierchen“ verkosten durften. Herausgekommen ist ein frisches, zitroniges Sommerbier.

Das helle Vollbier „Bierchen“ wurde mit den Hopfensorten Citra und Simcoe kalt gehopft. Das leicht naturtrübe Bier besticht vor allem durch Fruchtnoten wie Zitrone, Limette oder Grapefruit. Der Alkoholgehalt ist mit 4,5 Prozent relativ gering – passend zu einem sommerlichen Bierchen. Wie schon „Jacob“ bringt Stauder auch das „Bierchen“ in der handlichen 0,33 Liter Euroflasche heraus, die an alte Bierflaschentradition erinnern soll.

Spannender Entwicklungsprozess

Den Gästen im Schankraum hat es auf jeden Fall gefallen, wenn man dem lautstarken Beifall der Menschen Glauben schenken darf. Bis zur Präsentation des „Bierchens“ war es für Stauder aber ein weiter Weg. Am Anfang stand die Idee, ein Radler zu entwickeln, das den typisch frischen Geschmack des Bier-Mix-Getränkes hat, aber ohne Limonade auskommt. Das sei aber nicht möglich gewesen, weil der Verbraucher erwarten dürfe, dass in einem solchen Bier auch ein Softdrink verarbeitet wird. „Die Grundidee hat uns aber weiterhin gefallen“, berichtet Axel Stauder. So begann im vergangenen Spätsommer die Arbeit an dem neuen Bier. Jeden Morgen trafen sich die Braumeister und die Firmenchefs im Labor, um ihr neues Bier zu verkosten, es zu verbessern und auszutüfteln, was der beste Geschmack ist. „Das war ein spannender Prozess“, erzählt Axel Stauder. Und herausgekommen ist „ein Bierchen zum wegzischen“, wie der Brauereichef stolz sagt.

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Der Autor - David Huth

Geboren 1983. Mit 16 angefangen, über Musik zu schreiben. Vom Journalismus nicht mehr weggekommen. Das erste Bier: ein Hansa aus der Dose. Warm. Heute hat er einen besseren Geschmack. Kostete damals aber nur 50 Pfennig. Und für alle, die die D-Mark nicht mehr kennen. Das waren ungefähr 25 Cent.

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