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Robinsons Iron Maiden Trooper Ale Bier Bruce Dickenson
Das Iron Maiden Trooper Ale von Robinsons Brewery aus England. Foto: was-mit-bier.de

Iron Maiden Trooper Ale im Test: Ein Bier für Metal-Fans

Biere für Metal-Fans gibt es einige: Das Motörhead Bastard Lager etwa oder das AC/DC-Pils. Aber das Robinsons Iron Maiden Trooper Ale ist unter diesen Bieren etwas Besonderes. Denn: Die Band ist nicht nur Namensgeber, Frontmann Bruce Dickinson war selbst beteiligt.

Dass Bruce Dickinson ein wahres Multitalent ist, das dürfte jedem, der Iron Maiden kennt, bekannt sein. Als passionierter Pilot fliegt er die Band mit der „Ed Force One“, einer umgebauten Boeing, um die Welt. Der Name leitet sich vom Maskottchen Eddie ab und ist eine Anspielung auf das Flugzeug des US-Präsidenten, die „Air Force One“.  Dickinson ist zudem leidenschaftlicher Fechter, hat ein Geschichtsstudium absolviert, diente in der Armee und hat ein profundes Wissen über Eisenbahnen. Also warum nicht auch ein Bier machen? Vor allem, da die Metal-Legende selbst ein großer Fan der englischen Ales ist.

Drei verschiedene Hopfensorten im Iron Maiden Trooper Ale

In Zusammenarbeit mit der traditionsreichen Robinson Brauerei, wo schon seit 1838 Bier gebraut wird, entstand dann das Iron Maiden Trooper Ale. Inspiriert ist der Bier-Name übrigens vom Iron Maiden-Song „The Trooper“, der 1983 auf dem Album „Piece of Mind“ erschien. Das Iron Maiden Trooper Ale enthält drei verschiedene Hopfenarten: Bobec, Goldings und Cascade.  Beim Einschenken entsteht eine dezente, cremige Schaumkrone, die aber ebenso schnell verschwindet, wie sie gekommen ist. Die satte Bernsteinfarbe ist ein Hingucker und zusammen mit dem fruchtig, malzigen Geruch, der die Nase umschmeichelt, stellt sich sofort die Lust ein, einen ersten Schluck zu nehmen.

Prickelt wie Tausendfüssler im Mund

Und der ist durchaus angenehm. Die Rezenz beim Iron Maiden Trooper Ale ist wunderbar, es prickelt auf der Zunge, als ob ein Tausendfüssler im Mund einen Stepptanz aufführt. Es ist der Prolog für einen einen Geschmack, der im ersten Moment deutlich vom Hopfen bestimmt wird. Dazu gesellen sich frische Aromen von Limone und Orange, ohne dabei zu dominant zu werden. Leicht malzig ist es obendrein. Im Abgang kommt die Bitterkeit des Hopfens nochmal voll zum tragen, nicht penetrant, aber klar schmeckbar.

Fazit: Iron Maiden Trooper Ale ist kein Rockstar

Das Iron Maiden Trooper Ale ist ein erfrischendes Bier mit Charakter, aber kein Rockstar wie sein Macher Bruce Dickinson. Um einen Vergleich zu wagen: Das Bier erinnert an Duckstein Original, was ebenfalls ein gutes Bier ist. Dennoch gehört es sicher nicht zu den Bieren, bei denen man denkt: „Boar, sowas habe ich noch nie zuvor getrunken.“ Das selbe trifft auch auf das Iron Maiden Trooper Ale zu. Es ist gut trinkbar, schmeckt und ist nicht Null-Acht-Fünfzehn. Empfehlen lässt es sich damit auf jeden Fall. Wer ein extrem außergewöhnliches Bier sucht, der dürfte hier aber eher enttäuscht werden. Gut gemachte Braukunst, die ist aber garantiert. Ein schönes Ale.

Robinsons Iron Maiden Trooper Ale

Bewertung

Optik:
Geruch:
Geschmack:
Preis-Leistung:
Süffigkeit (gesamt):

Bier-Steckbrief

Name: Iron Maiden Trooper Ale
Brauerei: Robinsons Brewery
Alkoholgehalt: 9 % Vol.
Herkunft: Stockport (England)
Biersorte: Ale
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze: k.A.
Gärung: obergärig
Farbe: bernsteinfarben
Geschmack: hopfenbetont, fruchtig, spritzig
Preis: ca. 3,50 Euro (0,33 l Flasche)

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Der Autor - David Huth

Geboren 1983. Mit 16 angefangen, über Musik zu schreiben. Vom Journalismus nicht mehr weggekommen. Das erste Bier: ein Hansa aus der Dose. Warm. Heute hat er einen besseren Geschmack. Kostete damals aber nur 50 Pfennig. Und für alle, die die D-Mark nicht mehr kennen. Das waren ungefähr 25 Cent.

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